ZIB

Das „ZIB“ ist das ZENTRUM FÜR INFORMATION UND BERATUNG der WFO „FRANZ KAFKA“ Meran, das einmal in Form von individuellen Beratungsgesprächen Schüler/innen, aber auch Eltern unserer Schule für die verschiedensten Fragen und Anliegen offen steht und zweitens wichtige Initiativen und Projekte zur Förderung der Lernkompetenz und der Klassenbetreuung organisiert und koordiniert.

Organigramm

 

 

Individuelle Beratung

Schüler/innen sowie Eltern können nach schriftlicher Voranmeldung ein Gespräch unter vier Augen mit einer der gemäß eines festgelegten Stundenplanes zur Verfügung stehenden Lehrpersonen in Anspruch nehmen, und zwar während der Unterrichtszeit (die Absenz der Schüler/innen im Unterricht für die betreffende Stunde wird  entschuldigt). Die Bereiche der Beratung und Hilfestellung sind in der Regel folgende: Allgemeine Beratung, Lernberatung, Rechtsberatung, Beratung in Fragen der Sexualität, Liebe, Freundschaft, Beratung bei religiösen Fragen, Beratung für Schüler/innen mit Migrationshintergrund, Informationen zu Englisch- und Italienischzertifizierungen und zur Zweisprachigkeitsprüfung, Berufs- und Studienberatung. Die Anzahl der gewünschten Beratungsstunden ist frei, für bestimmte Angebote kann auch frei zwischen verschiedenen Beratern/innen gewählt werden.

Dem ZIB steht ein speziell ausgestatteter Raum im 2. Stock zur Verfügung.

 

Das ZIB organisiert und unterstützt die Initiative      „Schüler/innen helfen Schülern/innen“

Zusätzlich zu allen anderen Stützmaßnahmen gibt es bei uns die Initiative „Schüler/innen helfen Schülern/innen“. Es handelt sich dabei um ein privates Nachhilfeangebot von Seiten leistungsstarker und engagierter Schüler/innen der Oberstufe. Diese Schüler/innen bieten ihre Hilfe in beinahe allen Fächern an und unterstützen ihre Mitschüler/innen aus dem Biennium, dem Triennium und sogar Schüler/innen der Abendschule WFO „FRANZ KAFKA“ bei Bedarf.

 

„Tag des Lernens“ für die 1.Klassen

Zu einer festen Einrichtung ist der „Tag des Lernens“ im ersten Semester eines jeden Schuljahres geworden: Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Lernberatung. Die Schüler/innen erhalten in Lernstationen durch praxis- und handlungsbezogenen Unterricht Tipps und Ratschläge, um Blockaden abzubauen und einen positiven Zugang zu einem effektiven Lernen zu erhalten. An diesem Tag wird der Stundenplan für die betroffenen Klassen in mehreren Stunden aufgehoben und die Schüler/innen können in der Regel aus acht Angeboten fünf Kurseinheiten auswählen. Die Angebote umfassen z. B. die Bereiche Lernplanung, Konzentration, Textstrukturierung und -visualisierung, Gedächtnisstützen, Gehirnforschung und Konsequenzen für das Lernen usw.

Sozialpädagogik

Die Schule als Lern- und Lebensort ist verstärkt mit verschiedensten psychosozialen, schulischen und persönlichen Problemfeldern von Einzelpersonen und/oder Gruppen konfrontiert. Hilfesignale von Jugendlichen und Erwachsenen gilt es wahrzunehmen, zuzuordnen und aufzufangen. Der Bedarf an sozialpädagogischer Arbeit im schulischen Kontext ist somit zunehmend gegeben. In Form verschiedenster Beratungs- und Projektangebote stellt die sozialpädagogische Arbeit an der Schule eine stabilisierende sowie präventive Funktion und ein Qualitätsmerkmal für das Arbeitsfeld Schule dar.

An der WFO „FRANZ KAFKA“ Meran wird der sozialpädagogische Dienst mit Erfolg in Anspruch genommen. Aufgabenschwerpunkte sind die Maßnahmen gegen den Schulabbruch, Unterstützung im Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten, die Betreuung von Schüler/innen mit schwierigen familiären Verhältnissen.

Aufgaben des sozialpädagogischen Dienstes – Konzept

Festigung, Ausbau und Optimierung des Konzeptes im Bereich „Umgang mit schwierigen Schüler/innen“ an der Wirtschaftsfachoberschule „Franz Kafka“, Meran.

Der Sozialpädagoge/die Sozialpädagogin wird bei akuten Problem-, Konflikt- und Notsituationen in Zusammenhang mit Schulverweigerung, eskalierenden Konflikten in Klassen zwischen Schüler/innen, zwischen Lehrpersonen und Schüler/innen und in anderen Problemsituationen, die Schule und Elternhaus umfassen mit der Schulführungskraft und den Lehrpersonen zusammenarbeiten.
Es handelt sich hierbei um beratende und begleitende Tätigkeiten, die sich am aktuellen Bedarf orientieren.

Sie ergänzt den Präventivplan zur Vorbeugung von möglichen Problemstellungen.

 

Sie unterstützt die Schulführung und die Lehrpersonen bei der Förderung Jugendlicher in Kooperation mit den Erziehungspartnern in der schulischen Laufbahn der Jugendlichen und zeigt eventuelle alternative Wege bei der Erfüllung der Bildungspflicht auf.

 

Sie unterstützt die Lehrpersonen im Umgang mit schwierigen Situationen und schwierigen Schüler/innen im Sinne der Erweiterung des pädagogischen Handlungsrepertoires.

 

Bei Bedarf werden entweder von der Sozialpädagogin oder vom Sozialpädagogen selbst Fortbildungen für Lehrpersonen im sozialpädagogischen Bereich angeboten oder in die Wege geleitet.

 

Sie/er hilft beim Aufbau der Kooperation und Vernetzung mit außerschulischen Diensten (Sozialdienste, psychologischer Dienst, Jugendgericht, Schulberatung, Jugenddienste) mit.

 

Zentrale Aufgabenfelder für die/den Sozialpädagogin/en sind:

die Vorbeugung des Schulabbruchs
die Eingliederung in die Arbeitswelt und eine intensive Beratung unter Einbeziehung des Elternhauses

die Suchtprävention
Maßnahmen im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung und -stärkung

Gewaltprävention und die Vermeidung von Mobbing

Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen für Inklusion

 

Konzept Schuster

 

 

Orientierung – Studien- und Berufsberatung

Ziel ist es, eine kontinuierliche und koordinierte Orientierungsarbeit von der ersten bis zur fünften Klasse anzubieten. Die Orientierungsmaßnahmen sind seit Jahren ein fester Bestandteil der Ausbildung. Schüler/innen und deren Eltern können sich an die Koordinatorin für Studien- und Berufsorientierung wenden.

Im Rahmen der Entrepreneurship-Education stärken wir in allen Klassen Selbständigkeit und Selbstwirksamkeit, Eigeninitiative und unternehmerisches Sehen und Denken. Wir legen besonderen Wert auf gute Umgangsformen, situationsangemessenes Auftreten und Präsentieren, sehr guten sprachlichen Ausdruck in Deutsch, guten sprachlichen Ausdruck in Italienisch und Englisch, fehlerfreies Schreiben, flüssigen Ausdruck und die Fähigkeit zum Verfassen von inhaltlich fundierten und strukturierten Textsorten.

 

 

Vor der Einschreibung:

  • Zusammenarbeit mit den Mittelschulen durch verschiedene Angebote (Wahlpflichtfach Informatik in Zusammenarbeit mit den Mittelschulen, Business-Day, Projekte in Rechts- und Wirtschaftskunde und in Betriebswirtschaftslehre)
  • Schulvorstellungen an den Mittelschulen
  • Besuche von Mittelschülern/innen an unserer Schule
  • Informationsnachmittage für Eltern und interessierte Schüler/innen
  • Teilnahme der Schule an der Bildungsmesse „Futurum“
  • „Tage der offenen Tür“

 

  1. Klassen – Studieneingangs- und Orientierungsphase
  • Einführung in die ersten Klassen: Ankommens- und Kennenlerntage
  • Tag des Lernens – Lernberatung
  • Tag des Dreijahresplans
  • Schüler/innen helfen Schülern/innen
  • Betreuung durch das Zentrum für Information und Beratung und die Schulsozialpädagogin
  • Arbeitsgruppe 1. Klassen – Betreuung und Monitoring

 

  1. Klassen
  • Informationen über die Schulschwerpunkte mit Workshops in Wirtschaftsinformatik
  • Begleitung von Übertritten aus anderen Oberschulen
  • Persönlichkeitsstärkung im Rahmen verschiedener Projekte zur Gesundheitsförderung

 

III. Klassen

  • Bewerbungsschreiben und Lebenslauf in Deutsch, Italienisch und Englisch
  • Arbeiten mit dem KOMpetenzenPASS: Selbst- und Fremdeinschätzung Selbst-, Sozial-, Methoden- und Fachkompetenz

 

  1. Klassen
  • Übungsfirma
  • Bewerbungscoaching
  • Betriebspraktikum
  • Reflexion über die eigenen Kompetenzen im Rahmen der Übungsfirmentätigkeit
  • Schlüsselqualifikationen – Persönliche Potentialprofilanalyse und Entsprechungen bei Berufsbildern und Arbeitsmarkt
  • Beratung durch die Koordinatorin

 

  1. Klassen
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Festigung einer Bewerbungskultur
  • Rede- und Debattierkultur
  • Betriebspraktikum
  • Berufsberatung und Studieninformationsdienst
  • Expertenvorträge in und außerhalb der Schule zur Berufs- und Studienwahl
  • Aushang von Informationsmaterial
  • Ermöglichung des Besuch von „Tagen der offenen Tür“ an Universitäten (gegen Vorlage eines Besuchsnachweises der Universität)
  • Die WFO hat Kontakte zur Freien Universität Bozen und zu Fachhochschulen, um im Bereich der postmaturären Ausbildung zusammenzuarbeiten und um die Absolventen/innen ausreichend auf die Aufnahmetests vorzubereiten

 

Ein Wechsel an die WFO „FRANZ KAFKA“ Meran ist für Erstklässler/innen anderer Schulen bis zum 30. September möglich. Vor der Anmeldung führt der Direktor ein persönliches Gespräch mit den Eltern und informiert den Klassenrat, der dem/der neuen Schüler/in bei der Eingliederung in die Klassengemeinschaft hilft.