Projekt Erasmus+ Norwegen „Well of Water Science“ vom 22. April bis 1. Mai 2022

3Ain Norwegen in Bergen

Negativ getestet, aber mit viel positiver Energie starten wir am Freitag, den 22. April Richtung Norwegen. Einen Zwischenstopp legen wir in Ulm ein, wo wir uns in Gastfamilien ausruhen dürfen. Kurz nach Mitternacht geht es weiter nach Hirtshals in Dänemark.

Auch wenn wir über die lange Busfahrt meckern, der Aufenthalt und die Übernachtung auf der Fähre nach Norwegen lässt uns alle bisherigen Strapazen wieder vergessen.

Celina: Die Fahrt mit der Fähre war sehr fein und überraschend gemütlich, da ich mir so ein luxuriöses Schiff nicht vorstellen konnte. Für das Abendessen konnten wir uns bei einem großen Buffet bedienen, wo für jeden etwas dabei war.

Aufgeregt warten wir am Sonntag dann auf unsere Gastfamilien in Askøy, die uns genauso gespannt herzlich empfangen.

Raphael: Ich würde die Norwegenreise gleich wiederholen und es war eine tolle Erfahrung mit der Gastfamilie Norwegen kennen zu lernen. Man hat viel Neues gelernt und neue Kulturen kennengelernt. Mir persönlich hat die Reise sehr gut gefallen. 

Gleich am Montag beginnt unser Abenteuer mit einem Vortrag zur Trinkwasserverschmutzung auf der Insel und einer anschließenden Besichtigung einiger Schlüsselschauplätze.

Patrick: Ich finde es war eine einmalige Erfahrung, die mir viel gelehrt hat. Ich habe einerseits verstanden, dass es nicht selbstverständlich ist sauberes Trinkwasser zu haben, und andererseits habe ich sehr viele neue Menschen kennengelernt, wobei ich einen sehr guten Einblick in das Leben in Norwegen bekommen habe und viele Gemeinsamkeiten festgestellt habe.

Am nächsten Tag erleben wir zwei Norweger Aktivisten hautnah und erfahren viel über die Problematiken im Zusammenhang mit der Lachszucht und die Müllverschmutzung der Meere und Strände. Das gemeinsame Müllsammeln am Nachmittag wird, man mag es kaum glauben, ein richtiges Highlight.

Michael: Die Reise war eine tolle Möglichkeit einen sehr privaten Einblick in die norwegische Kultur und Lebensweise zu bekommen. Die Projekte und die dazugehörigen Ausflüge waren sehr interessant. Sogar Projekte wie einen Strand von Müll zu reinigen erwiesen sich als sehr amüsant. 

Der Besuch einer Meeresforschungsstation – speziell zur Lachszucht – und eines top modernen Wasserkraftwerkes ist genau so interessant wie die Besichtigung des Plastikwals: Er wird nicht deshalb so genannt, weil er aus Plastik ist, sondern weil ein Riesenberg an Plastikmüll in seinem Magen gefunden worden und er deshalb verendet ist.

Florin: Was wäre Norwegen ohne seine Geschichte des Fischfanges? Passend dazu wurde uns die Möglichkeit gegeben, ein moderne Lachszucht anzusehen. Natürlich hat diese mit dem ursprünglichen Fischfang nichts mehr zu tun und ist gleichzeitig auch sehr umstritten. Dennoch war es ein interessanter Einblick, diese Methode der „Fischproduktion“ in allen Fassetten anzusehen.

Das Aquarium in Bergen hat uns tolle Einblicke in die Unterwasserwelt und das Leben einiger Meeresbewohner beschert.

Florin: Ein Highlight war auch der Besuch des Aquariums: Fische real zu beobachten und Tiere zu sehen, die es in unseren Breitengraden nicht gibt, war beeindruckend.

Die freie Zeit mit den Schülern*innen von Norwegen und Ulm verbringen wir mit tollen Spielen und Diskussionen in den Gastfamilien.

Ungewohnt ist das „Abendessen“, das uns in der Schule schon um 15.30 Uhr serviert wird: Eine Eigenart von Norwegen, wo es üblich ist, alle 4 bis 4 ½ Stunden etwas zu essen.

Daniel: Die Norwegen Reise, war sehr lehrreich und interessant. Ich konnte Erfahrungen sammeln die ich, wenn ich privat nach Norwegen gefahren wäre, wahrscheinlich nicht hätte sammeln können, da ich, auch wenn ich in keiner Gastfamilie war, trotzdem die Möglichkeit hatte in den Alltag der Norweger einzutauchen und deren Kultur kennen zu lernen. Auch das Programm in Norwegen war breit gefächert, sodass man über alles einen Einblick bekommen konnte.

Der letzte Tag beginnt mit Einkaufen in der Stadt Bergen und geht weiter mit viel Winken auf der Fähre: Von der Brücke von Askøy schwenken der Direktor unserer Partnerschule und eine Gastfamilie zum Abschied ihre norwegischen Fahnen.

Eingekleidet mit vielen „Norweger-Pullis“ geht’s wieder ab nach Hause.

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