LEBENSWEGE

Interview mit ABSOLVENTINNEN UND ABSOLVENTEN unserer Schule
Ulrike Larcher
Maturajahr 1992

Nach der Matura besuchte ich die Laimburg und vollendete die Ausbildung als Gärtnergeselle, danach die Ausbildung als Floristin in Hall in Tirol und anschließend die Meisterausbildung zum Gärtnermeister. Nun führe ich seit über 20 Jahren unser Familienunternehmen, die Gärtnerei Wielander in Meran.

Zur richtigen Zeit am falschen Ort
Meine „Oberschulkarriere“ fing schon lustig an: Wir sollten uns am ersten Schultag in der Pfarrkirche Meran zum gemeinsamen Gottesdienst einfinden, meine Freundin und ich landeten aber am Sandplatz bei der Mittelschule „Peter Rosegger“. Wir haben dann eine Weile gebraucht, um zu merken, dass wir zur richtigen Zeit am falschen Ort waren.
Nach den Startschwierigkeiten wurden wir dann erfolgreich unseren Klassen zugewiesen. Ich fand mich in einer relativ großen Klasse wieder mit Schülerinnen und Schülern aus dem weiteren und näheren Umfeld: Passeier, Schnals, Ulten, Marling und Meran; ein bunter Haufen, der aber schnell zusammenfand und eine eingeschworene Gemeinschaft bildete.
Das dritte Jahr verbrachten wir am Außensitz im Winkelweg. Da ich immer mit dem Rad zur Schule fuhr und es zum Winkelweg etwas aufwärts ging, hatte ich durch den täglichen Spurt mit dem Fahrrad die beste Kondition meines Lebens.

Notwendige Grundlagen erhalten
Ich wollte eine Schule besuchen, die mich auf die Büroarbeit in der Gärtnerei vorbereitet. Mit der Handelsoberschule habe ich die nötigen Grundlagen erhalten, um auch in der Verwaltung meines Betriebes tätig sein zu können, wobei mir diese Ausbildung auch als Grundlage für andere Berufe gedient hätte.