Welttag des Meeres

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Der UN-Welttag erinnert an die ökologische Bedeutung der Meere und an die Gefahren, denen die Ozeane durch Klimawandel, Verschmutzung und Überfischung ausgesetzt sind.

Das Motto in diesem Jahr lautet:

The Ocean: Life and Livelihoods“ – „Der Ozean: Leben und Lebensgrundlagen“.

Die Meere sind weiterhin die am wenigsten geschützten Gebiete der Erde. Die Vereinten Nationen haben vereinbart bis 2020 für mindestens 10 Prozent der Meeresflächen Schutzgebiete einzurichten. Meere enthalten 97 Prozent der Weltwasservorkommen. Sie sind reich an biologischer Vielfalt, liefern Rohstoffe, Nahrungsmittel sowie Wirkstoffe für Arzneimittel. Sie halten Energievorräte bereit, dienen als Verkehrswege und bieten wertvollen Erholungsraum. Auch für das Klima und die Biosphäre sind sie enorm wichtig.

UN-Generalsekretär António Guterres:

Botschaft zum Welttag der Ozeane, 8. Juni 2021

Die kürzlich veröffentlichte zweite Weltozeanbewertung (WOA II) hat bestätigt, dass wir Menschen durch unser eigenes Handeln einen Großteil des Nutzens, den wir aus den Weltmeeren ziehen, untergraben.

Unsere Meere ersticken am Plastikmüll, der sich überall ausbreitet – von den abgelegensten Atollen bis zu den tiefsten Meeresgräben.

Durch Überfischung gehen jährlich nahezu 90 Milliarden Dollar an Nettonutzen verloren. Dies verschärft auch die prekäre Situation von Frauen, die für das Überleben kleiner Fischereibetriebe unerlässlich sind.

CO2-Emissionen führen zur Erwärmung und Versauerung der Ozeane, zum Verlust der biologischen Vielfalt und zum Anstieg des Meeresspiegels, der dicht besiedelte Küstengebiete bedroht.

Das diesjährige Thema des Welttags „Der Ozean: Leben und Lebensgrundlagen“ unterstreicht die Bedeutung der Ozeane für das kulturelle Leben und das wirtschaftliche Überleben von Gemeinschaften auf der ganzen Welt.

Die Existenz von mehr als drei Milliarden Menschen, von denen die überwiegende Mehrheit in Entwicklungsländern lebt, hängt vom Ozean ab.

Nutzen wir die Erholung von der Pandemie, um unseren Krieg gegen die Natur zu beenden.

Damit werden wir entscheidend dazu beitragen, die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu verwirklichen, das im Übereinkommen von Paris festgelegte 1,5-Grad-Ziel noch zu schaffen und die Gesundheit unserer Ozeane für die heutigen und die künftigen Generationen zu gewährleisten.“

UN-Agenda, Ziel 14: Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen:

Näheres zur Gefährdung der Meere, Ziel 14 und den internationalen Maßnahmen unter folgenden Links:
> Ziel 14: Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen (admin.ch)
> 8. Juni: Welttag der Ozeane | bpb

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