Internationale Woche mit Erasmus+ Schüler*innen

“Grenzüberschreitende Bildung schafft Einheit und Offenheit.”

In dieser aufregenden Woche durften wir, 20 Schüler*innen aus 6 verschiedenen Klassen der WFO, 35 Gäste aus Norwegen, Litauen und Österreich an unserer Schule willkommen heißen. Die Woche begann mit herzlichem Wiedersehen oder Kennenlernen bei einem Brunch in der Schule und ging mit abwechslungsreichem Programm weiter, wobei schöne Freundschaften geknüpft wurden.

Bei den von uns organisierten Schulführungen ermöglichten wir den Gastschüler*innen Einblicke in den Schultag der WFO. Sehr beeindruckt waren die Schüler*innen von der Harmonie, die sie in unserer Schulgemeinschaft wahrnahmen.

Wir haben gemeinsam das imposante Schloss Trauttmansdorff besucht, dort erlebten wir die Vielfalt einheimischer Pflanzen und lernten viel über die Tourismusgeschichte Südtirols.

In den folgenden Tagen konnten die Schüler*innen verschiedene Museen in Bozen besuchen, das faszinierte Ötzi Museum, das Kunstmuseum Museion und das BZ 18 45, welches vor allem der litauischen Gruppe außerordentlich gut gefiel. Nach den Museumsbesuchen entstanden in den einzelnen Gastfamilien spannende Gespräche rund um die Geschichte der jeweiligen Länder.

Die Woche setzte sich mit einem eindrucksvollen Wandererlebnis im Sarntal, auf dem Vigiljoch und in Laas fort. Vor den Wanderungen hat eine Gruppe in Bad Schörgau vieles zum Projekt Garum erfahren, eine Gruppe durfte an einem Workshop von MIND teilnehmen und eine andere Gruppe hat an einer Erlebnisführung in der Marmorwelt teilgenommen. Die Schönheit der Natur und das Wandern stärkten unsere Gemeinschaft.

Da die meisten Gäste bei unseren Familien wohnten, waren wir auch für das Abendprogramm zuständig und haben die Abende entweder in unseren Familien verbracht oder das Meraner Nachtleben erkundet.

Der Höhepunkt der Woche war das Abschlussessen im Hotel „Tiroler Adler“ in Dorf Tirol. Die Hoteliere, die Eltern von Jakob Dötterl, haben der ganzen Gruppe eine blaue Schürze geschenkt. Ein Zitat besagt, dass die Schürze links “vergeben” und rechts “Single” bedeutet, was zu fröhlichen Diskussionen führte.

Fürs Menü war Andrea Galloni und ihr Pate Karl Telfser zuständig und alle Schüler*innen halfen beim Anrichten und Servieren kräftig mit. Parallel haben wir den Gästen Watten beigebracht und ihnen eine englischsprachige Spielanleitung mitgegeben.

Diese Woche war nicht nur eine Reise durch Kulturen, sondern auch eine Gelegenheit um Freundschaften zu knüpfen und Verständnis für Unterschiede zu entwickeln.

Diese Woche wurde von Barbara Fuchsberger und Birgit Stimpfl im Rahmen eines Erasmus+ Projektes koordiniert, bei welchem sie mit jeweils 10 Schüler*innen die 3 Gastländer besuchten bzw. noch besuchen und nun die Gastgeberschaft für eben diese übernommen haben.

Der Titel des Projektes lautet „Towards a sustainable European future with

Entrepreneurial skills for the 21st century“.