Maßnahmen zum Klimaschutz

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Wer ist so dumm, das Haus anzuzünden, in dem er selber wohnt?
Wir!
Denn genau das haben wir mit unserer Erde getan – und wir gießen weiter Öl ins Feuer.

Doch inzwischen wissen wir auch, dass wir jetzt „Feuerwehr spielen“ müssen: lokal und global, vom Untergeschoss (Böden, Meere, Gewässer, Landflächen) bis zum Dach (Atmosphäre)!

Auch Ziel 13 der Agenda 2030 der UN will „Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen“ – und gemeint sind nicht nur Politiker und Institutionen, Wissenschaftler oder Industrielle:  

Jeder kann, ja: muss mitmachen!

Was können wir ganz konkret tun?

(Die folgenden Vorschläge richten sich an alle Mitglieder unserer Schulgemeinschaft: SchülerInnen, Lehrpersonen, nicht unterrichtendes Personal – Nebenwirkungen im Familien- und Freundeskreis sind ausdrücklich erwünscht)

  1. Du solltest zuerst einmal deine Lebensgewohnheiten kritisch hinterfragen:  Wieviel belastest du persönlich den Planeten? Womit am meisten? Um das herauszufinden – und nebenbei Hinweise zur Verbesserung zu erhalten – könntest du deinen persönlichen Ökologischen Fußabdruck berechnen – hier findest du einen Test: https://www.wwf.de/themen-projekte/klima-energie/wwf-klimarechner
  2. Niemand verlangt von dir, dass du dein Leben auf den Kopf stellst, dass du auf alles verzichtest, was dir Freude macht, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten!

Auch mit kleinen Schritten kann man viel erreichen, und oft ist es nur die Macht der Gewohnheit, die uns hindert (oft freuen uns die neuen Gewohnheiten am Ende sogar mehr als die alten – und das nicht nur wegen des ruhigen Gewissens).

Wie wäre es mit folgenden kleinen Schritten (mit großer Wirkung)?

  • Nimm jeden Tag eine selbst zubereitete (gesunde) Jause mit in die Schule, und zwar in einer eigenen wiederverwendbaren Box, verzichte auf verpackte Lebensmittel und Getränke aus dem Supermarkt oder aus dem Automaten
  • Obst für die Jause sollte, wann immer möglich, biologisch sein, nicht zu oft aus fernen Ländern oder aus Gewächshäusern – am besten saisonal
  • Greif beim Einkauf (für die Jause oder für zuhause) gezielt zu Produkten mit geringen Transport-Kilometern auf dem Buckel und bevorzuge Geschäfte, die solche anbieten
  • Versuche (für die Jause oder für zuhause) keine oder möglichst wenig Fleisch- und Wurstwaren zu konsumieren – auch andere tierische Produkte wie Eier, Milchprodukte oder Fisch haben weit schlechtere Werte als Obst, Gemüse oder Getreide.
  •  Geh möglichst oft zu Fuß oder nutze ein Fahrrad
  • Wenn das nicht geht, nutze die öffentlichen Verkehrsmittel – nur in absolut notwendigen Fällen das eigene Auto oder Motorrad
  • Wenn nicht vermeidbar, bilde Fahrgemeinschaften oder nutze selbst Mitfahrgelegenheiten (gerade im Burggrafenamt existiert seit vielen Jahren ein ausgefeiltes System für nachhaltige Mobilität, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut- erkundige dich!)
  • Lösche das Licht in den Klassenzimmern, wenn es nicht nötig ist, schalte Geräte aus, sobald sie nicht mehr benötigt werden, um Strom zu sparen

Machen auch wir kleine Klimaschritte!

Mit Feuer im Herzen – und nicht am Dachstuhl (unseres Planeten).

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